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Entwicklungsgeschichte des Unternehmens

Eine Geschichte, die auf Innovation gründet und durch Männer und Frauen gestaltet wurde

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1999

Die Geschichte von GESTE ist in erster Linie eine Geschichte der Innovation.

Am 5. April 1999 konkretisierten fünf Forscher der École Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL) – darunter Michele Mossi, der derzeitige CEO von GESTE – ihr Monate lang geplantes Projekt, indem sie im Herzen des Innovationsparks der EPFL ihr Start-up-Unternehmen namens GESTE, ein Akronym für „Groupe d’Étude de Systèmes de Transport dans leur Environnement“ (Studiengruppe für Verkehrssysteme in ihrer Umwelt) ins Leben riefen.

GESTE ist als Spin-off aus dem Swissmetro-Projekt hervorgegangen, einem innovativen Verkehrsprojekt, das Fahrgäste mit hoher Geschwindigkeit (600 bis 700 km/h) in einem Tunnel mit kleinem Durchmesser (5 m) unter teilweisem Luftvakuum (10 % des atmosphärischen Drucks) mit  magnetisch schwebenden Fahrzeugen mit Druckkabine, angetrieben von Linearmotoren (Magnetschwebebahn) befördern soll. Dieses Konzept wird heute von den verschiedenen Hyperloop-Projekten aufgegriffen und GESTE leistet mit Freude seinen Beitrag dazu.

Gleich nach seiner Gründung übernahm GESTE über seinen CEO die Leitung dieses Forschungsprojekts und behielt diese bis zur Erschöpfung der Bundesmittel im Jahr 2004. Auf diesen ersten Auftrag folgten andere Forschungs- und Innovationsaufträge in Verbindung mit der EPFL.

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2000

Das Jahr 2000 steht für den Beginn neuer Herausforderungen: Die ersten nicht-akademischen oder nicht mit Forschungsprojekten verbundenen Aufträge sowie der erste gründungsexterne Mitarbeiter. In diesem Jahr wurde auch ein neues Start-up-Unternehmen gegründet, die AISTS (Internationale Akademie für Sportwissenschaft und -technologie) aists.org, das inzwischen nicht mehr auf Fremdfinanzierung angewiesen ist.

aists.org

2001

Im Jahr 2001 wird aus der einfachen Gesellschaft GESTE die GESTE Engineering SA, eine Aktiengesellschaft, die sich im Besitz von 4 der 5 ursprünglichen Partner befindet. Zur Hervorhebung dieser Veränderung wird spontan ein Logo erstellt, das die Wörter GESTE und Engineering sowie vier Punkte als Symbol für die vier Partner beinhaltet. Dieses Logo wird bis 2014 verwendet.

Die Entwicklung von Swissmetro, insbesondere die Studie eines Streckenabschnitts zwischen den Städten und den Flughäfen Zürich und Basel, bleibt das Vorzeigeprojekt von GESTE.

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2002

Die Akzeptanz der Schuldenbremse durch das Schweizer Volk und die finanziellen Schwierigkeiten des Bundes, vor allem durch die Krise der Fluggesellschaft Swissair und die Mehrkosten der Landesausstellung Expo.01 (die später Expo.02 wird), führen zu einer Umschichtung der Bundesförderung für das Swissmetro-Projekt: GESTE muss sich nach neuen Herausforderungen umsehen.

Das Unternehmen findet diese, indem es der Eisenbahnbranche sein im Rahmen des Projekts Swissmetro entwickeltes Know-how zur Verfügung stellt, insbesondere sein Know-how in der Risikoanalyse und seine hervorragende Kenntnis der neuen CENELEC-Normen 50126-28-29. Die ersten Anwendungen sind die neuen Schweizer ETCS-L2-Bahnstrecken, der Pilotabschnitt Mattstetten-Rothrist und der Lötschberg-Basistunnel.

2003

Als letzten Meilenstein in der Bundesfinanzierung des Swissmetro-Projekts veröffentlicht GESTE seine technische und wirtschaftliche Machbarkeitsstudie eines Swissmetro-Abschnitts zwischen den Städten und Flughäfen Zürich und Basel.

GESTE hat nur drei Mitarbeiter und einige kleine Projekte, aber Michele Mossi glaubt weiterhin daran und widmet sich ganz der Entwicklung des Ingenieurbüros. Er kauft alle Aktien des Unternehmens und wird Alleinaktionär.

2004

Und es geht weiter. Die Kontakte und Akquisitionen von 2003 tragen Früchte. GESTE erhält einen wichtigen Auftrag für die Sicherheit des Lötschberg-Basistunnels und einen Auftrag für Strömungsanalyse der Eisenbahntunnel in Portugal. Ende des Jahres kommt die ETCS-L2-Signaltechnik für den Gotthard-Basistunnel dazu, ein millionenschwerer Auftrag.

Um diese Projekte bewältigen zu können, werden zur Verstärkung des Teams Roland Hofstetter, ein junger Absolvent, und Michel Baud, ein kurz zuvor pensionierter, ehemaliger SBB-Mitarbeiter und Sachverständiger für Eisenbahnsignaltechnik, eingestellt, die beide nach mehr als 15 Jahren immer noch treu dabei sind.

2005

Michel Baud wird Vizepräsident des Verwaltungsrates von GESTE.

2006

GESTE wächst weiter und erweitert sein Aktionsspektrum mit verstärkten Aktivitäten in den Bereichen Eisenbahnsignalisierung, Sicherheit und Tunnelbelüftung. Die neuen Projekte, darunter der Lyon-Turin-Basistunnel sowie die Metros in Neapel und Lausanne, sind bedeutsam und international.

Die Belegschaft wächst auf 8 Mitarbeiter.

2007

GESTE beteiligt sich erfolgreich an der Inbetriebnahme des Lötschberg-Basistunnels; interveniert als Sicherheits-/RAMS-Ingenieur, als Signal- und Prüftechniker sowie als Mitverantwortlicher für die Validierung des ETCS-L2.

2008

Dominique Joubert wird Mitarbeiter von GESTE und beteiligt sich aktiv an der Entwicklung und Inbetriebnahme der Metro m2 in Lausanne, der ersten führerlosen Metrolinie der Schweiz. GESTE leistet hierzu einen Beitrag in den Bereichen Lüftung, Sicherheit, Systems-Engineering, Automatisierung und Signaltechnik.

2008 wird auch ein Büro in Bern ganz in der Nähe des Bahnhofs eröffnet, um die Aktivitäten von GESTE im Rahmen des Projekts AlpTransit Gotthard zu erleichtern.

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2011

Zur Sicherung des Wachstums und zur kontinuierlichen Verbesserung des Qualitätsmanagements ernennt GESTE eine Qualitäts- und Controlling-Managerin, Frau Christelle Fabry, und erhält mit ihr die erste Zertifizierung nach ISO 9001:2008.

2012

2012 ist ein entscheidendes Jahr für die Entwicklung der Aktivitäten im Schienen- und Stadtverkehr.

Mit der Ankunft von Patrice Foti von den SBB legen die Aktivitäten von GESTE im Eisenbahnsektor erst so richtig los, auch unterstützt durch bedeutende kantonale und eidgenössische Investitionen zur Stärkung der Kapazität und Geschwindigkeit der regionalen Strecken.

Im Bereich des Stadtverkehrs beteiligt sich GESTE an der Entwicklung des CBTC von Areva für die Metro in Lyon und startet vor allem eine wichtige Zusammenarbeit mit der STIB zur Automatisierung der Brüsseler Metro, die voraussichtlich bis 2025 andauern wird.

2014

Mittlerweile hat GESTE 23 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und feiert begeistert seine ersten 15 Bestandsjahre, wobei auch das neue Logo einführt wird, das heute noch aktuell ist.

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2016

Das Wachstum von GESTE setzt sich mit der Gründung der ersten Zweigstelle, GESTE Engineering France SAS, und der Eröffnung eines Büros in Paris im Herzen des Quartiers „Les Halles“ fort. Unter der Leitung von François Rosati entwickelt GESTE eine gute Zusammenarbeit mit der  RATP und erhält mehrere Aufträge für das Projekt Grand Paris Express.

Toujours sensible à l’environne-ment, et soucieuse que ses projets soient conçus et réalisés dans le respect de l’environnement, GESTE obtient la certification ISO 14001:2015.

Le Groupe GESTE, avec ses sites de Lausanne, Berne et Paris, compte désormais 39 collaborateurs.

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2017

Die zunehmenden Aktivitäten zur Automatisierung der Linien 1 und 5 sowie zur Erweiterung der Linie 3 der Brüsseler Metro veranlassen uns, neue Ingenieure aus der Region einzustellen und in der Folge unsere zweite Zweigstelle, GESTE Engineering Belgium SA, zu gründen.

Die GESTE-Gruppe wächst weiter und zählt nun 43 Mitarbeiter.

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2019

Das Unternehmen GESTE, das mittlerweile über 70 Mitarbeiter beschäftigt, gliedert seine Aktivitäten und Dienstleistungen in 5 Abteilungen (Rail, Urban, Road, Buildings, Innovation) und 9 Tätigkeiten (System Engineering, Energy, Signalling & Automation, Track, Vehicle, Equipment, Safety, Ventilation & Flows, Fire Safety).

Im Olympischen Museum von Lausanne feiert die Gruppe, voller Stolz auf ihre Mitarbeiter und ihre Entwicklung, ihr 20-jähriges Bestehen vor rund 200 Personen.

Um dieses Ereignis sowie das soziale und dauerhafte Engagement des Unternehmens und seine menschengerechte Führung hervorzuheben, erhält GESTE das EcoEntreprise Excellence-Zertifikat für nachhaltige Entwicklung und soziale Verantwortung.